Zeitgemäß

...in Münster angekommen: Der Eichenprozessionsspinner

...wehe, wer mit den Haaren des Eichenprozessionsspinners in Berührung kommt !!!

Denn der gefräßige Eichenschädling entwickelt ab circa Ende Mai Brennhaare mit einem Nesselgift Thaumetopoein. Vorsicht ist geboten, der Kontakt mit den Raupen oder Teilen davon, den sogenannten "Spiegelhaaren", kann für den Menschen heftige Atembeschwerden oder Allergiereaktionen auslösen !

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Die Raupen -Ende Mai -auf dem Weg in die Zweige zum Blätterabfressen

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von Winde verweht....

Wieder mal waren die Wälder des Münsterlandes Ziel eines Sommersturmes. Schon im Juli 2010 tobte ein Orkan im Westmünsterland, jetzt fegte am 20.06.2013 ein Hitzegewitter durch die Norddeutsche Blätterwelt: Orkanböen bis 122 kmh wurde vom Deutschen Wetterdienst gemessen, bis zu 80 l Niederschlag die Stunde fielen an einzelnen Orten.230.000 Blitze wurde in 24 Stunden gezählt und die Hagelkörner erreichten an manchen Orten bis zu 7 cm Dicke. Das setzte dem sommerlichen Wald stark zu:

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Foto Klaus Wethmar

Mehr Schadenbilder aus dem Wald meines Baumfreundes Klaus W sind auf seiner Homepage Kopfablage / Aktuelles zu sehen. Verheerend, was der Orkan in seinem Wald angerichtet hat.

Unwetter-20.6.13-Waldfotos-013.jpgFoto Klaus Wethmar

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Robinienblüte

Auch wenn die Robinie aus Naturschutzsicht an manchen Standorten als kritisch und unerwünschter Neophyt anzusehen ist., so will ich hier mal das Augenmerk tief in die Krone des aus dem Westen der USA ( Apalachen) stammenden Laubbaumes werfen:

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Blütentraube der Robinie

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Winterfoto der Kopfulme Beerlage auf NR 1 im Wettbewerb NRW

Das NRW-Umweltministerium und die Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege haben heute die Preisträgerinnen und Preisträger des Fotowettbewerbs "Alte Riesen: Alt- und Uraltbäume in den Landschaften, Wäldern, Parks und Gärten Nordrhein-Westfalens" bekannt gegeben.

Der Wettbewerb wurde 2016 gestartet und endete Ende Mai 2017 mit dem Onlinevoting.

Der erste Preis geht an mich, hurrah ! Bei einer Fahrradrundfahrt in der von Rauhreif geprägten Landschaft im Dezember 2005 habe ich die Flatterulme in der münsterländischen Tiefebene besucht. Wer sich mehr über den Baum und seine Geschichte infomieren möchte, schaue mal hier nach bei dem Baum des Monats März 2011 auf meiner Homepage oder auf Baumkunde.de, der Plattform, in der bundesweit alte Bäume im Register erscheinen. Und ich ... zufällig ... auch Moderator bin

Inzwischen ist der sehr markante Baum, der nicht leicht zu finden ist, weil er inzwischen in der von Mais und Windrädern geprägten Landschaft mit seinen knapp 10 Metern Höhe kaum auffällt, 2014 zum  Naturdenkmal erklärt worden. Dank an den Kreis Coesfeld. Nun gut, der notwendige Reduzierungsschnitt in der Krone steht noch aus, aber ich bin zuversichlich, das die Naturdenkmalbehörde demnächst die Pflegemassnahmen zur Sicherung des Baumveteranen unternimmt.

 

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 Die passende Radtour dazu habe ich mit 28 Baumfans am 01.06.2017 durchgeführt- siehe SGV Münster-

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Das Bild von der Preisverleihung am 17.11.2017 im Haus der Stiftungen in Düsseldorf

mit u.a Umweltministerin Christina Schulze Föcking

Foto: NRW-Stiftung/Werner Stapelfeld

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 und hier im Gespräch zu der Frage, wo man alte Bäume findet:

Natürlich im Fröhlich Band oder bei Baumkunde.de im Baumregister

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Vor 10 Jahren: Kyrill- Der Jahrhundert-Orkan

Kyrill, der Jahrhundert-Orkan ??

2007_0210-062Arnsberg

 

10 Jahre ist es her, als am 17./18.01 2007 der Orkan Kyrill über Europa hinwegfegte. Bei Böhen bis zu 225 km/h hinterließ er 13 Tote in Deutschland, 25 Millionen beschädigte  Bäume allein im Sauerland  und ein volkswirtschaftlichen Schaden von geschätzten 10 Milliarden Euro !

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