Die Warendorfer Landpartie....

....führt uns zu Kirchen, Kapellen und Kreuzen.

...oder unter Eichen, zwischen Kiefern und an Linden.

...oder auf Höfe, zwischen Äcker und an Weiden.

....Oder einfach gesagt:

es gibt lesenswertes und erlebenswertes über starke Buchen, von alten Platanen, markanten Eichen und über rossige/rassige Kastanien auf dieser  ca 65 langen Radtour!  Je nach Tempo und Pausen 6- 8 Stunden Zeitbedarf .

 

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Auch im Kreis Warendorf sind sie nicht kartenlos !

 

hier die baumstarke Strecke:

 

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Wir starten an der Engelenschanze: auf dem ehemaligen parkartigen Gelände stehen drei alte Eiben, eine riesige Platane ,ein Götterbaum und zwischen beiden letzteren eine pachtvolle Sumpfzypresse in typischer Umgebung am Gewässer. Atemkniee habe ich noch nicht entdeckt.
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Um Haus Lütkenbeck stehen prachtvolle Eichen, die den Radler an dem Anwesen vorbei leiten. Allerdings lohnt sich auch der Blick auf den Hof des Privatgeländes. Eine alte Streuobstwiese gehört zu den hofnahen Baumbeständen.
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Die 8 Schneitelulmen am Angelmodder Friedhof sind zwar als Naturdenkmal eingetragen, aber ihr Zustand ist erbarmungswürdig. Die umfangmäßig bis zu 4,50 m starken Kopfbäume sind durch den Heckenstreifen im Sommer häufig verdeckt und auch altersmäßig deutlich über dem Zenit.
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Nachtrag vom 19.07.2010: Schwere Schäden an Donner-eiche durch Sturmböen im Tiergarten

Münstersche Zeitung  dazu

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Die Donnereiche im Tiergarten Wolbeck hat ihren Namen von dem Förster Donner, der sich um den Erhalt des Tiergartens bemüht hat. Neben einer Naturwaldzelle gibt es Relikte des Fürstlichen Jagdgebietes mit den Schneisen für die barocken Parforcejagden sowie Resten des Wall- / Grabensystems zu sehen.


Die Eiche hat eine Stammumfang von 4,70m, die Krone ab
25 Metern scheint über dem Walddach zu schweben, denn der Stamm mit Biltzschaden streckt sich lang ohne Verästelung in den westfälischen Himmel.

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Mit fast 3m Stammumfang und einem geschätzten Alter von 300 Jahre zählt die Eibe zu den ältesten ihrer Art in Nordrhein-Westfalen. Im Park um den Drostenhof Wolbeck stehen noch andere sehenswerte Bäume, die benachbarte Rotbuche ist ebenfalls als Naturdenkmal geschützt.
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An der Landstraße von Alverskirchen nach Everswinkel steht diese merkwürdig verzweigte Stieleiche, bei der man sicher von einem Alter von 250 Jahren ausgehen darf. Ihre Zukunft ist nur dann gesichert, wenn der Eigentümer gegen Verbiß durch Pferde an den errreichbaren Stammteilen die Rinde durch Draht geschützt wird .
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Von Everswinkel nach Hoetmar führt eine lange Lindenallee. Auch wenn's noch so viel Spaß bereitet, in ihr zu fahren, sollte doch das Schild "Bauerncafe Eichenhof" die Aufmerksamket des Radlers schärfen: hier kann man hervorragend nach Westfalenart unter alten Eichen - oder in den rustikalen Gaststättenräumen - typische, deftige Kost genießen.

 

Zu den Öffnungszeiten des Eichenhofes

 

 

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Kiefernallee in Westfalen, das ist schon was besonderes. Das hat sich auch der Kreis Warendorf gedacht und diese beidseitige Baumreihe nicht weit von dem Bahnhaltepunkt Raestrup zum Naturdenkmal erklärt.
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An der Raestruper Mühle kreuzt der Radweg einen Bach. In der Mühle wurde noch bis in den 60'er Jahren Korn gemahlen und Holz gesägt - mit Wasserkraft. Um das historische Gebäude stehen eine weißblütige Rosskastanie und ein stattlicher Bergahorn. In 30 Metern Entfernung erinnert ein lindenumstandener Bildstock an die christlichen Wurzeln Westfalens, auf der Rückseite sind die Jahreszahlen 1154/ 1950 vermerkt.
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Nüchtern gesehen erfreut's den Baumfreund, wenn eine ca 700 Jahre und 9 Meter starke Linde angekündigt wird. Was davon in den Jahren übrigblieb, ist im Wallfahrtsort Telgte zu sehen. Seit der letzte Baumpflegemassnahme in 2006 ist der Baum nur noch ca 8 Meten hoch, eine Mauer stützt den Stammtorso gegen das Umfallen. Es war der Gemeinde / dem Kreis schon einiges wert, die Marienlinde zu Telgte als Kulturdenkmal für den Wallfahrtsort auch in diesem Zustand zu erhalten.
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23.07.2010: Boniburgbuche auseinandergebrochen

mehr dazu

Besuchen Sie die Boniburgbuche, lange sie noch steht! Münsters dicksters Baum - 6,60 m Stammumfang - ist seit 2005 auch deutlich sichtbar schwer erkrankt. Ein Schutzgitter hält Passanten davon ab, unter ihr zu rasten. Denn allein im letzten Jahr sind 3 Starkäste aus der Blutbuche gebrochen. Die Saftadern des sterbenden Baumes sind altersbedingt von Pilzen befallen, die die Versorgung in der Krone zum Blattwuchs unterbrechen.

 

 

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Münsters schönste Platanengruppe steht am Landeshaus direkt an der Promenade. Die drei Bäume bilden ein gemeinsames Blätterdach, unter der im Frühjahr die Blausternchen einen Farbteppich bilden.Als Naturdenkmal Nr 69 genießen diese bis zu 5,50 m dicken Bäume Schutz. Die Wasserversorgung der Bäume allerdings ist durch die erhöhte Lage zwischen Promenade und Hauptverkehrsachse schwierig, aber Platanen herkunftsbeding sind sehr genügsam.

 

Ende der Tour !!

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