Westfälisches Dreieck

Eine Radtour im Westfälischen Dreieck

Münster -  Rheine - Osnabrück -  Münster

Im Winter auch geeignet mit kurzen Tagesetappen

Drei-Tages-Tour mit Übernachtungen

 

2009_GrevenBirken

Länge insgesamt: 195 km

Strecken einzeln Tag 1 58 Km   /  Tag 2 73, km    /     Tag 3 64 km

 

Tag 1


Münster - Rheine - auf dem Emsradweg unterwegs

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2005-ms-Schlosshofgarten

Startpunkt ist der Hofgarten hinter dem Schloß Münster. Zu laublosen Zeiten kann man in den alten Bäumen schön die unterschiedlichen Kronenstrukturen erkennen.

Im Stadtteil Kinderhaus am Borkumweg steht eine über 200 Jahre alte markante Lindengruppe.

Die vier Linden erinnern an die Prozessionen des 18. und 19. Jahrhunderts, die aus Münster nach Kinderhaus führten.

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2005_MS-kinderhauslindengr

2009_Grevenlinde

so sehen alte Linden aus, wenn versäumt wird, die Wasserreiser regelmäßig zurückzuschneiden. Im Sommer ist vor lauter Blattwerk  kein Stamm mehr zu erkennen.

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2009_st-GrevenBuche

Auf dem Privatgrundstück Biederlack in der Markstraße stehen vor der Fabrikantenvilla zwei mächtige über 100 Jahre alte Blutbuchen. Der einem englischen Landschaftpark ähnliche Garten hat noch drei weitere prächtige Blutbuchen. Diese kann man aber nur durch das Törchen an dem Wilhelmsplatz bewundern.da das Grundstück Privatfläche ist

An der Marktstraße / Ecke Kardinal-von-Galen-Straße ist noch ein ca 150 Jahre alter, 350 cm starker Walnussbaum zu bewundern.

Im Landschaftsschutzgebiet Wentruper Berge kann man die Flugsand-Dünenstrukturen der Ems erkennen. Der naturnahe Wald besteht aus Laub- und Nadelbäumen. Als Bewirtschaftungsform war das wiederholte Beschneiden der Bäume zur Gewinnung von Einstreu und Viehfutter, die sogenannte Hude- und Schneitelwaldwirtschaft, üblich.

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Foto fehlt noch
Foto siehe Webseite des Heimatvereines Greven

Der Sachsenhof in Greven-Pentrup ist eine Rekonstruktion einer 1200 Jahre alten frühmittelalterlichen sächsischen Hofanlage mit Anbauversuchen von Kulturpflanzen und Ackerwildkräutern aus jener Zeit.

Website dazu

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2009_GrevenBirken

Diese lange Birkenallee liegt direkt am Weg durch die Bauerschaft Pentrup. Sie ist fast eine Kilometer lang und deshalb nicht zu übersehen.

Die Hembergener Linde oberhalb des Emsufers in der Nähe des Friedhofes ist als Kopfbaum gepflegt.

Warum der Baum ( Naturdenkmal  I.B03 des Kreises Steinfurt, 500 cm stark ) die für ein Tanzlinde typische Form aufweist, ist z. Zt nicht bekannt.

Eine Bank lädt zur Rast ein.

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2009_ST-Hembergen-Linde

2007STEmsdetten-Buche

In der Bauernschaft Austum am Rande eines kleinen Waldstücks reckt  ist das Naturdenkmal I.B02 die Äste in die Höhe. Wie lange noch? Alterungserscheinungen in der 500 cm starken Rotbuche sind zu sehen.

 

Auf dem weiteren Weg steht an der der Route eine markante Doppelbuche und im Emsdettener Ortsteil Isendorf führt der Weg durch eine schöne lange Lindenallee.

 

Hinweis: Es lohnt sich ggfl ein Umweg auf die andere Emsseite in Kauf zu nehmen, um an der B 475 Ruhmöllers Eiche als wunderbares Solitär Gehölz zu bewundern- siehe Karte gelber Marker -

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2009_ST-Mesum-Linde

An der alten Kirchstraße in Mesum sind vis-a vis vom Portal der "alten" Kirche (von 1350 )  zwei in der Krone gestutzte Linden, Alter geschätzt auf 250 Jahre.

Rheine hat einiges an interessanten Bäumen zu bieten. Als erster Besuchsort ist der Park -an der Saline Gottesgabe und dem benachbarten Zoo - zu empfehlen. Dort befindet sich auch die Tanzlinde, auf dem Hügel daneben ein mächtiger Stumpf einer Marone.

Das obere Bild zeigt den Weg durch eine der zahlreichen Alleen, die zum Kloster Bentlage führen.

Der Wald hinter dem Kloster in mit Alleen parzelliert.

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2009_ST-Rheine-Allee

 

2009_ST-Rheine-TanzLinde

 

Übernachtung z. B in der Jugendherberge Rheine

Ende Tag 1

 


Tag 2

Rheine - Osnabrück

 

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2009_ST-Rheine-Rodde

Hollandgänger-Linde in Rodde. Linde und Kreuz erinnern an die Not z.Zt des 16/17 Jhdt`s,als Arbeiter zum Erwerb des täglichen Brotes nach Holland wandern. Dort fanden sie zumindest etwas Arbeit als Melker, Mäher und kehrten, z. T krank und mit wenig Geld zu ihren Familien zurück

Gruppe von drei Feldulmen vor ehemaliger Gaststätte im Ortsteil Ostenfelde. Ulmen sind seit dem Befall durch den Ulmensplintkäfer im Bestand stark gefährdet und somit selten geworden. ND I.D 07 des Kreises Steinfurt

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2009_ST-Ostenfelde-Ulmen

2006_STHeiligesMeer-See

 

2006_STHeiligesMeer-Erlen

 

2006_STHeiligesMeer-eiche

 

2006_STHeiligesMeer-Buchen

 

Heiliges Meer Naturschutzgebiet um Erdfallsee, der sich  am 14. April 1913 gebildet hat. Informative Ausstellung um das geologische Phänomen.

Webseite des LWL dazu

Um den See herum haben sich Erlenbruchwälder gebildet, auf den benachbarten z Teil heideartigen Weide sind Spuren alter Hutehaltung an den Eichen zu sehen und einige Büschelpflanzungen von Rotbuchen.

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2009_ST-Hopsten-Holing-Eich

 

2009_ST-Hopsten-Holing-Lind

 

2009_ST-Hopsten-Markt-Eibe

 

 

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Hopsten könnte ein Mekka für Freunde alter Bäume sein, erwartet man nicht unbedingt im norddeutschen Flachland

Auf dem Hof Holling , Am Hollings Busch steht vor dem Giebel eine mehrhundertjährige Eiche mit 500 cm Umfang. seitlich an dem Schuppen eine Linde mit  520 cm Umfang.

Im Ort an drei Standorten findet der Eibenfreund drei alte Exemplare, eines an der Kirche, das stattlichste Exemplar mit 2 Meter Umfang  gegenüber im Vorgarten  Markstraße 5 und eines im Privatgarten  an der westliche Ortsausgangsstraße

 

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2009_ST-Hopsten-BRockmoelle

An der Recker Straße auf halben Weg zum selbigen Ort findet man die 850 cm starke Eiche. Bauer Brockmöller berichtete mir, noch als Jugendlicher sonntags nachmittags oben im Baum Karten gespielt zu haben. Wer weiß, was seine Vorfahren alles im Baum angestellt haben ?  Geschadet hat`s ihm nicht. Das markante Astloch wurde erst mit Beton gefüllt, jetzt sorgen sogar Drainageröhrchen, daß Regenwasser aus der Hohlstelle ausfliessen kann.

Das Naturschutzgebiet Düsterdieker Niederung zählt zu den größten zusammenhängenden Feuchtwiesengebieten in Nordrhein-Westfalen. Die Wiesen und Weiden dienen zahlreichen Wiesenvögeln als Brutplatz, darunter

Kiebitz, Großer Brachvogel, Wachtelkönig, Wiesenpieper und Schwarzkehlchen.  Das Gebiet beherbergt auch

einen reichhaltigen Bestand an typischen Pflanzenarten des Feuchtgrünlandes wie Sumpfdotterblume, Kuckucks-

Lichtnelke und Orchideen

Schutzgebiete auf den Seiten der Biologischen Station Steinfurt

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2009_ST-wstkap-duesterhoek

2009_ST-wstkap-Wasserlinde

" Wasserlinden " werden diese Bäume genannt, hat mit dem enormen Schiefwuchs und dem Drang , sich zur Gräfte neigen, zu tun. Zu sehen auf den Wegen um das Haus Cappeln in Westerkappeln

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Die Everseiche im Gewerbegiet in Osnabrück Nord liegt direkt am ab da stadtauswärts gesehen idyllischen Hasetal. Mehr Infos auf den Seiten der Stadt Osnabrück

und mehr Bilder bei einer Meckelnburger Baumfreundin.

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2008-OS-evers-Eiche_1222-00

Foto siehe Zitat Webseite

Lindenallee: Die Perspektive im Blick. Eine ca 150 Jahre alte Lindenallee in Spalierform: mehr auf den Webseiten des Stadt Osnabrück

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Übernachten in Osnabrück z. B JH Iburger Straße oder Alternativ Hostel Penthouse backpackers


Tag 3

Osnabrück-Münster

 

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2009_OS-Sutthausen-eiche

Um das Gut Sutthausen ist ein kleiner Park mit einigen schönen Bäumen: eine wie ein Blumenstrauß gewachsene amerikanische Roteiche, diverse stattliche Buchen, zwei ältere Eiben und eine abendländische Platane. Allein für deren tiefgebuchtetes Blattwerk lohnt es sich, im Sommer noch mal herzukommen.

Gut Sutthausen im www.

Die 400 Jahre alte Linde schaut vor ihrem Hügel auf das Bauwerk Gut Rehorst herunter. Die 4 Meter dicke Linde registriert seit Zeiten die Veränderungen in dem Gebäude, jetzt ist  gerade ein Restaurant dort.

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2009_OSRehorst

2009_ST-Tanzlinde

Zwei Tanzlinden auf einem Grundstück !! Einige Rosskastanien und ein paar Eichen, traumhafte Alleinlage mit Blick in die bergige Landschaft. Ach, könnt ich doch nur im Lotto gewinnen !!

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2009_STVertlage

Südlich Lengerich kann man Gut Vortlage nur außerhalb der Gräfte und Zaun bewundern: trotzdem fällt der mächtige Bergmammut auf.

Der Mammut fehlt noch im entsprechenden Register

Geschichte schrieb ein Bewohner von Vortlage, Johann Rickmers, 1923. Wurde er doch später zur NSDAP Zeit verehrt.

Spuren alter Schneitelnutzung sind diese Kopfeichen in Niederlengerich. Sie bekamen gerade Anfang 2009 den notwendigen Rückschnitt.  Von der Wallhecke sind nur noch Relikte vorhanden : Naturdenkmal I.K 04 Kreis Steinfurt

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2009_ST-Niederlengerich-Kop

2009_ST-Erpenbeck-Eibe

Zum Hof Erpenbeck gelangt man durch schöne Eichenalleen und ein im Fachwerkstil gehaltenes Torhaus. Das Alter der Eibe auf dem Schild ist mit 800 - 100 Jahre sicherlich deutlich übertrieben. Aber eindrucksvoll ist sie als Solitärgehölz mit 280 cm Umfang schon.

 

Hinweis: Kurz hinter dem Ortausgang Ladbergen befindet sich vor dem Hof "Wester" eine Büschelpflanzung Rotbuchen

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2009_ST-Bockholt-Eiche

Die Bockholter Berge lohnen als Ausflusgziel wegen der neuerdings gepflegten Heidelandschaft- mit Beweidung demnächst - und mit einem naturnahen Buchenwald mit mäandrierendem Bach

Direkt an der Umgehungsstraße von Gelmer ist eine alte Eiche als ND geschützt. Auch im Ort sind um einige Höfe sehenswerte Exemplare davon anzutreffen

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2005_Eiche

2009_MS-Nordpark

Im Nordpark trifft man Jogger, im Sommer häufig Gesellschaften mit Grill im Gepäck. Man schuf  flächige Kunstwerke mit Bäumen, die auf den ersten Blick nach Baumschule aussehen.

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2009_MS-Promenade

Wieder zurück in der Promenade Münster! Nur bitte nicht freitags um 13.00 Uhr nach Schulschluß dort einbiegen, dann bekommt man einen Schock bei so viel radfahrenden Schülern nach den schönen einsamen Tagen im  agraren Münsterland !

 

Übernachtung z. B Jugendgästehaus am Aasee

 

Ende Tag 3 und der Tour